Was ein Eichhörnchen so alles frisst

Es gehören neben den Samen von Tannenzapfen auch Haselnüsse und Bucheckern, junge Knospen von Nadelbäumen, Früchte oder Insekten zur Nahrung der Eichhörnchen. Und selbst Baumsaft, den sie ganz weit oben in den Baumkronen abzapfen, steht auf ihrem Speiseplan, ganz selten auch Pilze oder Beeren. Übrigens: Auch wenn es Eichhörnchen heisst, Eicheln frisst zumindest die bei uns heimische Art nicht. Sie verträgt die darin enthaltene Gerbsäure nicht.

Eichhörnchen futtert Apfel

 

In der Stadt haben Eichhörnchen oft nur wenige Trinkmöglichkeiten. Genug sauberes Wasser ist für die Tiere  überlebenswichtig, Wer regelmäßig flache Trinkschalen mit Wasser füllt, und sie in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse stellt, hilft den Tieren. Die Eichhörnchen entdeckten die Wasserstellen schnell und nutzten sie dann gern. Auch etwas Futter hilft den Tieren. So kann man ihnen beispielsweise Trauben und Äpfel hinlegen, die reich an Wasser und Fruchtzucker sind.

auf dem Vogelhäuschen

 

Die richtige Eichhörnchen-Nahrung besteht aus Nüssen oder Bucheckern. Vor allem Haselnüsse, aber auch Erdnüsse lieben die wieselflinken Baumbewohner. Da aber die Nagezähne stetig nachwachsen, müssen sie von Nussschalen gefordert werden. Eichhörnchen sollten deshalb am besten zum Beispiel mit ungeschälten Haselnüssen gefüttert werden. Dann können sie die Nüsse knacken und dabei ihre Zähne ganz natürlich abnutzen.

ein Blick nach unten

Eichhörnchen sind Kulturfolger, das heißt, dass sie dem Menschen bis in die Städte gefolgt sind. Sie leben in Parks, auf Friedhöfen oder in grünen Wohngebieten mit viel Baumbestand. Manche sind sogar in unseren Gärten heimisch und nutzen Starenkästen oder Dachgiebel für die Aufzucht ihrer Jungen.

Der Fuchs in Berlin

Der Fuchs sitzt vor unser Haustür im November
Der Fuchs im Winter ( Friedhof)
Er wartet auf uns!
Meister Reineke an der Flughafen Tanke in Tegel
Meister Reineke beim Trinken
Der Fuchs hat Zeit mitgebracht
Der Fuchs wartet an der Tankstelle jeden Tag. Er bekommt vom Tankwart immer einen Leckerbissen.
Der Fuchs auf dem Friedhof
Der Fuchs will ein fotoshooting
Reineke Fuchs an der Tegel Tanke
Reineke Fuchs im Frühling
Das Fuchsproblem tritt nicht nur in Berlin zu Tage, sondern ist in anderen Großstädten  ebenfalls bekannt. Als Kulturfolger haben die Tiere die „Nische Großstadt“ für sich entdeckt. Füchse sind, wie alle heimischen Wildtiere, nicht aggressiv und greifen Menschen nicht an. Sie haben eine natürliche Scheu, die in einer gewissen Fluchtdistanz deutlich wird.  Im Allgemeinen versuchen die Tiere, dem Menschen aus dem Weg zu gehen.
Nur halbzahme Füchse, die durch Fütterung an den Menschen gewöhnt wurden und neugierige 
Jungfüchse, die den Menschen noch nicht kennen, trauen sich dichter an Menschen heran.
Bei unbeabsichtigten Begegnungen mit einem Fuchs gilt: Ruhe bewahren und dem Tier einen

Fluchtweg freilassen. Füchse sind Wildtiere und sollen es auch bleiben! Erst durch Fütterung können sie „halbzahm“ und dann eventuell zur einem „Problem“ werden.

 
Der Fuchs im Park